Über Uns

“Noi non siamo italiani veri – purtroppo – ma siamo pure italiani in spirito.”
“Wir sind keine echten Italiener – leider – aber wir sind doch Italiener im Geiste.”

Dieser Satz, auf der Bühne schon oft zitiert, trifft auf die Mitglieder des trio salato nicht nur noch immer, sondern sogar immer mehr zu, nachdem sie sich nun schon über zehn Jahre mit italienischen Liedern befassen. Und das Projekt trio salato, das aus Liebe zu Italien, zur italienischen Sprache und zur italienischen Musik entstand, macht den Musikern und hoffentlich auch den Fans ebenso viel Spaß wie vor zehn Jahren. Angefangen hat alles an einem Sonntagnachmittag im August, als Rainero und Roberto im Wohnzimmer Angelo Branduardi-Lieder zu den Klängen zweier Konzertgitarren sangen. Begeistert von dem Wohlklang sagten sie ihrem Freund Andrea mit dem Kontrabass Bescheid, und dieser war sofort verzaubert von diesem neuartigen musikalischen Erlebnis. Fortan nannten sie sich trio salato und waren unzertrennlich. Sie zogen sich in eine Höhle zurück, wie das Musiker so tun, und probten weitere Lieder von Celentano, Ramazzotti, Dalla, De André, De Gregori, Jovanotti, Daniele und anderen. Und als die Menschen ihre Musik hörten, waren sie begeistert, zumal diejenigen, die dem italienischen Lebensgefühl zugeneigt waren und von denen es in Regensburg nicht wenige zu geben scheint. Im Laufe der Zeit vergrößerte und verbreiterte sich das Repertoire des trio salato zusehends, und solange das Publikum und das Trio es wollen, vergrößert und verbreitert es sich auch heute noch.

Seit September 2003 bietet das trio salato neben seinem Standardprogramm quer durch die italienische Musikszene auch noch ein Spezialprogramm mit Liedern von Fabrizio De André an (CD “come una specie di sorriso”). In diesem Programm präsentiert das trio salato einen Querschnitt durch das musikalische Schaffen des 1999 verstorbenen genuesischen Sängers und Dichters. Gleichzeitig informiert es über Inhalte und Hintergründe der Lieder und über die Biografie De Andrés. Verblüffend ist neben der thematischen Vielfalt auch die musikalische Bandbreite dieses cantautore, der ausgehend vom französichen Chanson im Stile eines Georges Brassens im Laufe der Zeit verschiedenste Stilelemente in seinen Liedern vereinigte. So schöpfte er aus der italienischen Volksliedtradition ebenso wie aus der anglo-amerikanischen Folkmusik und auf seiner 1986 entstandenen Platte „Creuza de mä“ sogar aus der afrikanischen und arabischen Musik.

Rainero

Rainer Hasinger (Rainero), geb. 1966 in Abensberg, ist Sänger, Musiker und Kabarettist. Seit 1976 spielt er Klavier, seit 1978 Gitarre, im Laufe der Zeit lernte er autodidaktisch noch Mandoline und Akkordeon. Seit 1982 schreibt, singt und spielt er zusammen mit Andreas Döberl im Duo „Döberl und Hasinger“ witzig-bissig-boshafte Lieder in bayerischer Sprache (CDs „ozapft is“, „Sheng fui“). Von 1995 bis 1997 war er Mitglied der Kabarettgruppe „Trio Zitrone“, wo er auch als Pianist für die musikalische Gestaltung zuständig war. Seit 1996 ist er Sänger, Gitarrist und Akkordeonist des „trio salato“. Von 1998 bis 2004 begleitete er die Kabarettistin Inge Faes in ihrem Solo-Programm „Langsam wird’s eng“ am Klavier und von April 2000 bis Januar 2005 spielte er im Ensemble des Kabaretts STATT THEATER Regensburg. Lieblingsfarben: blau, orange, Hobbys: Lesen, Kochen, Musik, Radfahren, Sprache(n).

Roberto

Robert Hasleder (Roberto), geb. 1968 in Neuburg/Donau ist Grundschullehrer und Musiker. Von 1989 bis 1994 studierte er in Regensburg, um dann berufsbedingt wieder in seine Heimatstadt Mühldorf zu ziehen. Seit 2002 lebt er wieder in Regensburg. Zur Gitarre, die er seit 1981 spielt, gesellten sich über die Jahre eine Vielzahl von weiteren akustischen Saiteninstrumenten, die er in verschiedene Musikprojekte einbrachte: Die Folk-Formationen “Hollis Brown”, “MistleToe & Ivy”, “Mr Jones” und “Hooked On Strings” sowie die Regensburger Rockband “Balou”, mit denen er mehrere CDs veröffentlichte. Seit 1996 spielt er bei “trio salato” Gitarre, Mandoline, Banjo und Bouzouki.

Andrea

Andreas Kessel (Andrea), geb. 1965 in Regensburg, ist Musiker, Instrumentenbauer und Musikpädagoge. Nach seiner Ausbildung zum Schreiner studierte er Sozialpädagogik mit Schwerpunkt Musik- und Bewegungserziehung in Regensburg. Instrumentenbau lernte er autodidaktisch. Er spielte Bass und Gitarre in verschiedenen Formationen mit den verschiedensten Stilrichtungen, bis er 1996 zum harmonischen und rhythmischen Fundament des trio salato wurde. Andreas Kessel interessiert sich sehr für alle Arten von elementarer Klangerzeugung. So fuhr er z.B. 1997 zu Mansa Camio nach Guinea/Westafrika, um die afrikanische Musik genauer zu erkunden. In seinem day-job als Musikpädagoge veranstaltet er Multimedia- und Performance-Projekte, bietet Kurse in musischer Früherziehung an sowie Musikseminare, Instrumentenbaukurse und Fortbildungsseminare, entwickelt und baut neuartige Instrumente, erstellt Klanghäuser und Klangparcours, Klangobjekte-Ausstellungen. Legendär ist das von ihm gebaute Musikkarussell für Kinder, das auf diversen Festen in und um Regensburg zur Attraktion geworden ist.